Mädchen aus unsere Projekt in Cotonou

Hinweis:
Unser neues Projekt:
"Ein Zentrum für die Frauen von Tori−Bossito"

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Aktuelles Projekt

Ein Zentrum für die Frauen von Tori−Bossito

Vorgeschichte


Im Juni 2011 trafen sich zwei Vereinsmitglieder mit dem Oberbürgermeister von Tori−Bossito, Herrn Hindeme, in Dresden. Tori−Bossito ist eine Kommune in Benin mit ca. 45000 Einwohnern. Herr Hindeme erfuhr von unserem Anliegen, etwas mit und für Frauen in Benin machen zu wollen. Er nahm diesen Gedanken mit nach Tori und meldete sich einige Wochen später bei uns mit dem Vorschlag, ein Zentrum für Frauen zu errichten..

 

Aktueller Stand − Ein Bericht von Katharina Zodehougan

Im Oktober reiste ich nach Benin und traf mich mit dem Bürgermeister und einer Vertretung von ca. 50 Frauen in Tori−Bossito.

 

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In der Gesprächsrunde sprachen die Frauen und Mädchen sehr offen über ihre Probleme. Sie haben keine Arbeit, einige können weder lesen noch schreiben, es fehlen niederschwellige Ausbildungsangebote. Die Mädchen äußerten ihre Gedanken zum Umgang mit den Jungen oder besser zum Umgang der jungen Männer mit den Mädchen. Es fehle jegliche Aufklärung zum Thema Familienplanung und Sexualerziehung. So komme es zu nicht erwünschten Schwangerschaften mit der Folge, dass die Mädchen keine Ausbildung beginnen können. An Geld fehle es an jeder Ecke.

 

Die Idee, mit der Unterstützung der Kommune Tori−Bossito und unseres Vereins ein Zentrum, welches auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, zu errichten, wurde sehr begrüßt. Hier die Themenschwerpunkte für das Frauenzentrum, die wir während des Treffens erarbeitet haben. Alphabetisierung, niederschwellige Berufsausbildung, Familienplanung und Aidsprävention, Kinderbetreuung, ggf. Vergabe von Kleinkrediten.

 

Ich habe den Frauen versprochen, dass unser Verein dieses Vorhaben angehen wird. Es wird keine schnelle Sache. Aber wir werden alles unternehmen, um Leute in Deutschland zu gewinnen, dieses Vorhaben zu unterstützen.

 

Die Frauen sind mit großer Hoffnung zurückgeblieben und ich habe mit vollem Herzen meine Heimreise nach Deutschland angetreten. Nun sitze ich hier und schreibe diesen Text. Tori−Bossito ist weit entfernt, aber ich möchte die Hoffnung der Frauen an alle, die das hier lesen, weitergeben und bitte um Unterstützung für dieses große Vorhaben. Wir werden über jeden Fortschritt berichten und versuchen, so viele Menschen wie möglich für dieses Projekt zu gewinnen.

 

Danke!

 

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